Bilder aus der Gaststätte Gastfeld

livemusik

Sa, 13. August, von 16:00 bis 01:00 Uhr gastfeld summersounds
16:00 Uhr You Silence I Bird You Silence I Bird
Vier Braunschweiger Jungs Anfang 20 spielen gefühlsintensiven Acoustic Indie Pop und haben ihren ganz eigenen Sound gefunden, der sehr entspannt daherkommt. 2014 veröffentlichten sie ihre Debüt-EP »Teaside«, eine Wortmischung aus Teatime und Seaside, die gut zu ihrer Musik passt

https://www.youtube.com/watch?v=XWEo5CyvkT0
(»Sunrise«, official video)

17:20 Uhr The Dead Lovers The Dead Lovers
kommen aus Manchester, Berlin und Luxemburg. Sie spielen Vintage – und zwar eine Fusion von Psychedelic-, Blues- und Countryrock –, ihr zweites Album, das sie derzeit in Kalifornien aufnehmen, soll pünktlich zu SummerSounds am Tag zuvor erscheinen

https://www.youtube.com/watch?v=PbZulxXIJWs (»The Storm«, official video)

18:40 Uhr Tuys Tuys
kommen aus Luxemburg, spielen Poprock und sind eine der erfolgreichsten Bands im Großherzogtum. Die vier Jungs, derzeit noch nicht mal 20, wurden 2012 gleich mit ihrer ersten Single die am drittmeisten ausgestrahlte Band im luxemburgischen Rundfunk. 2015 brachten sie ihre neue EP »Carousel« heraus

https://www.youtube.com/watch?v=LxcV8Ac8V7g (»People«)

20:00 Uhr Kid North Kid North
kommen aus Paris und sind in dem Genre aktiv, für das Frankreich wie kein anderes Land bekannt und berühmt ist: Elektropop. Nach ihrem Debütalbum »Atlas« von 2013 erschien im März ihr zweiter Longplayer »New Waters«.

https://www.youtube.com/watch?v=ZOLs-NxO5Lc (»Gold«, official video)

21:20 Uhr Native People Native People
kommen aus Folkestone, Kent, und spielen mit ihrem Indie-Dance die Musik, die perfekt zur Sommerstimmung und zu unserem Festival passt. Nach einigen Singles und ihrer Debüt-EP »Tapes« 2015 erscheint dieses Jahr eine weitere EP. Es ist ihr erster Auftritt in Deutschland.

https://soundcloud.com/nativepeople

22:40 Uhr Granada Granada
Vierköpfige Band aus Hamburg mit »Hanseatischem Britpop«, 2015 erschien ihr Debütalbum »Love Me Aron«. Der in viele Richtungen ausschlagende Sound ist tragend, treibend und tanzbar. Die Zeit: »Ihre Songs sind melodisch eingängig und wirken trotzdem noch angenehm ungehobelt.«

https://soundcloud.com/granadamusic

0:00 Uhr Xockba Xockba
(ausgesprochen EX-OC-KA) kommen von der Isle of Wight und spielen Indierock. Die Anfang 2015 gegründete Band begeistert britische Radiosender und Festivals. Neben einigen Singles erschien im Sommer 2015 ihre EP »Sleeper«. Der Auftritt auf SummerSounds ist der erste dieser Band auf dem Kontinent.

https://xockha.bandcamp.com/

gastfeld auf facebook
gastfeld
Die Ankündigungen der Live Music Nights findet ihr ab jetzt auch auf latestpop.com.
Fr, 28., und Sa, 29. Okt., jeweils 20:30 Uhr combings Combings
Der Vortrag der oft sehr persönlichen Songs dieser Indie-Folkpop-Band ist geprägt von einem besonders intensiven Spiel mit Dynamik und Zerbrechlichkeit. Ihr Spiel passt sich sehr stark der jeweiligen Situation an und führt so mit jedem Konzert zu einem neuen Erlebnis. Bereits 2012 im Berliner Wedding von uns entdeckt, spielte die Band im Gastfeld ihre ersten Konzerte außerhalb Berlins. Nach mehreren Veröffentlichungen in den Vorjahren brachte sie im April 2015 das Debütalbum »As Long As My Heart Is With You, I Can't Be That Wrong« heraus. Seitdem hat sie eine ganze Reihe neuer Songs geschrieben.

https://combings.bandcamp.com
Fr, 18., und Sa, 19. Nov., jeweils 20:30 Uhr combings Paper Thieves
Ein ganz zauberhafter Geheimtipp ist die fünfköpfige Berliner Dream-Pop-/Alternative-Band Paper Thieves, die ihre Wurzeln in Neuseeland, Brasilien und Deutschland hat. Sie verbindet groovende Rhythmen mit der wunderschönen Stimme ihrer Sängerin Leah Christensen und einer Melange aus Leichtigkeit und Melancholie.

Gegründet im Januar 2015, erschien Mitte Juni dieses Jahres mit »headlights« die Debüt-EP der Band. Die fünf Tracks sind etwas ältere Songs, mittlerweile schreibt die Band vorwiegend tanzbare Stücke. Ihre subtile, raffinierte Musik beschreibt sie auf ihrer Facebook-Seite als »Modern Music for Underground Heroes«. Ob Fusion-Festival oder Mauerpark-Spontankonzert: Die Paper Thieves stibitzen Papier und Atem.

https://soundcloud.com/paperthieves
Do, 08., bis Sa, 10. Dez., jeweils 20:30 Uhr Lion O. King Lion O. King

Zwei Jahre ist es her, dass unsere Hausband The Folks im Dezember 2014 bei uns ihre Abschiedskonzerte gab. Jetzt hat Frontman Leon Ostrowski eine neue Band um sich geschart. Vor allem aber: Er hat etliche supertolle neue Songs geschrieben. Im Juni erschien die 6-Track-EP »Freedom«, im Dezember kommt das Album, das er bei uns im Gastfeld vorstellen wird. Der Name seiner neuen Band: Lion O. King & The Royal Wildcats.

https://lionoking.bandcamp.com
Die weiteren Konzertankündigungen findet ihr auf der Website latestpop.com.

Musik-Quiz
mit Live-Musik,
präsentiert von Hiroshige

jeden 3. Dienstag
im Monat:
19. Juli
16. August
20. September

Trivia-Quiz
veranstaltet von Hiroshige

jeden 4. Dienstag
im Monat:
26. Juli
23. August
27. September



Poetry Nights
nächster Termin: tba
Flashmop on stage
nächster Termin: tba
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fotoausstellung
Vie de rue
Fotografien von Hans-Bernd Steffens, Paris
Ausstellung vom 01.06. bis 31.08.2016

Hans-Bernd Steffens lebt seit über dreißig Jahren in Paris bzw. dessen Umgebung, sein Werk umfaßt mehr als 1.600 Fotos. Die Ausstellung im Gastfeld ist seine erste Einzelausstellung. Er schreibt uns dazu:

»Wenn mich Leute auf der Straße fragen, warum ich denn dies oder das fotografiere, so antworte ich meistens, mich interessieren Stadtmöbel. Dabei kommt es mir auf den Mehrfachsinn von ›Stadtmöbel‹ an, zum einen: das Stadtmobiliar im engeren, eigentlichen Sinne, d.h. das relativ fest installierte Equipment eines Stadtraums (Ampeln, Laternenmasten, Schilder und Pfosten aller Art, Werbeflächen, Straßenmarkierungen, Verkabelungen, Telefonzellen, Kioske etc.), zum zweiten: die flüchtigeren Ablagerungen des Alltags wie Mülltüten, Reste aller Art, Kritzeleien etc. und zum dritten: Stadtmöbel im erweiterten metaphorischen Sinn – das äußerst mobile Mobiliar von Passanten, Fahrzeugen und Vierbeinern, die sich in diesem Stadtraum bewegen, und nicht zuletzt, in einem vierten, emphatischen Gegensinn von Stadtmöbeln: sehr dauerhafte Fassaden, die Außenhäute von Immobilien, die Jahrzehnte, viele seit über hundert Jahren, ausharren und doch nicht gänzlich immobil sind, wie die Transformationen des haussmannschen und nachhaussmannschen Paris belegen.

Wie kaum ein anderes ist das Pariser Stadtbild immer noch vom 19. Jahrhundert geprägt. Das 19. Jahrhundert (das Jahrhundert der Phantasmagorien) ist aber auch die Hochzeit der Verbreitung vorkinematografischer Publikumsbelustigungen aller Art wie Panoramen, Dioramen, Wachsfigurenkabinette etc.; Vorläufer sind barocke italienische Krippendarstellungen und Beweinungsgruppen.

Meine Absicht ist es, Stadtmöbel (in den oben angedeuteten Sinnbezügen) mit rein fotografischen Mitteln (Licht, Schnitt und Gruppierung der ›Darsteller‹) so miteinander in Beziehung zu bringen, dass eine Art Wachsfigurenkabinett-Effekt entsteht: die Figuren sollen aussehen wie in einer choreographischen Bewegung festgefroren, das Mobiliar wie in einem stillen Leben verharrend und die Fassaden wie der Hintergrundkommentar eines Chors.

Wenn es mir mitunter gelingt – unter vielen misslungenen Versuche gibt es auch dies Gelingen –, auf diese Art Dokumente wie fingiert aussehen zu lassen, m.a.W. die unterschiedlichen Aggregatzustände von Stadtmöbeln auf den verschiedenen Bildebenen miteinander in Interaktion treten zu lassen, bin ich einigermaßen zufrieden.

Zu meinem fotografischen Werdegang gibt es nicht viel zu berichten: angefangen in den 60er Jahren mit einer altmodischen Balgenkamera der Marke Agfa – glaube ich – die nur rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten hatte, auf dem Gymnasium Teilnahme an einer Foto-AG und die dazugehörige Einführung in die elementaren Dunkelkammerarbeiten, später dann, Anfang der siebziger Jahre, vom Vater eine Spiegelreflexkamera aus der DDR bekommen und damit hauptsächlich auf Diafilmen Gründerzeitfassaden und Industriebrachen im Aachener Dreiländereck fotografiert. Um 2005 wieder angefangen zu fotografieren mit digitalen Kameras. Dazwischen eine lange, lange Auszeit. Die oben beschriebenen fotografischen Interessen haben sich so beim Flanieren ergeben, ohne dass dem ein Konzept vorhergegangen wäre.«

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flixen

Kickern mit dem flix Libero
jeden 4. Montag im Monat
Das alte Tresenregal,
das auf dem Foto vom Eröffnungstag des Gastfelds, dem 16. Oktober 1911, zu sehen ist, galt lange Zeit als verlorengegangen. Fast sechs Jahrzehnte litt es in einem vollgestellten Kellerverschlag, bis es 2011 beim Entrümpeln entdeckt wurde. Man hatte es Anfang 1953 dorthin verbracht, als die Gaststätte dem Zeitgeschmack der 1950er Jahre entsprechend umgestaltet worden war. Mit finanziellen Mitteln des Landesamtes für Denkmalpflege und der Hauseigentümer wurde es aufwendig restauriert und befindet sich heute wieder an seinem angestammten Platz hinter dem Tresen, wo es in seinem alten Glanz erstrahlt.
historisches Bild von der Gaststätte Gastfeld

Gastfeld, das niederdeutsche Wort für Gerstenfeld,
war der Flurname der hiesigen Gegend, bevor sie ab 1875 bebaut wurde. Der Name gründete sich auf den Anbau von Gerste für die Bremer Brauereien. Noch heute wächst im Garten des Hauses vereinzelt wild die Gerste und würde sicherlich gerne zu Bier oder Whisky verarbeitet werden.
wir freuen uns auf sie
gerstenfeld