Bilder aus der Gaststätte Gastfeld

livemusik

Fr, 28., und Sa, 29. Okt., jeweils 20:30 Uhr combings Combings
Der Vortrag der oft sehr persönlichen Songs dieser Indie-Folkpop-Band ist geprägt von einem besonders intensiven Spiel mit Dynamik und Zerbrechlichkeit. Ihr Spiel passt sich sehr stark der jeweiligen Situation an und führt so mit jedem Konzert zu einem neuen Erlebnis. Bereits 2012 im Berliner Wedding von uns entdeckt, spielte die Band im Gastfeld ihre ersten Konzerte außerhalb Berlins. Nach mehreren Veröffentlichungen in den Vorjahren brachte sie im April 2015 das Debütalbum »As Long As My Heart Is With You, I Can't Be That Wrong« heraus. Seitdem hat sie eine ganze Reihe neuer Songs geschrieben.

https://combings.bandcamp.com
Fr, 18., und Sa, 19. Nov., jeweils 20:30 Uhr combings Paper Thieves
Ein ganz zauberhafter Geheimtipp ist die fünfköpfige Berliner Dream-Pop-/Alternative-Band Paper Thieves, die ihre Wurzeln in Neuseeland, Brasilien und Deutschland hat. Sie verbindet groovende Rhythmen mit der wunderschönen Stimme ihrer Sängerin Leah Christensen und einer Melange aus Leichtigkeit und Melancholie.

Gegründet im Januar 2015, erschien Mitte Juni dieses Jahres mit »headlights« die Debüt-EP der Band. Die fünf Tracks sind etwas ältere Songs, mittlerweile schreibt die Band vorwiegend tanzbare Stücke. Ihre subtile, raffinierte Musik beschreibt sie auf ihrer Facebook-Seite als »Modern Music for Underground Heroes«. Ob Fusion-Festival oder Mauerpark-Spontankonzert: Die Paper Thieves stibitzen Papier und Atem.

https://soundcloud.com/paperthieves
gastfeld auf facebook
Do, 08., bis Sa, 10. Dez., jeweils 20:30 Uhr Lion O. King Lion O. King

Zwei Jahre ist es her, dass unsere Hausband The Folks im Dezember 2014 bei uns ihre Abschiedskonzerte gab. Jetzt hat Frontman Leon Ostrowski eine neue Band um sich geschart. Vor allem aber: Er hat etliche supertolle neue Songs geschrieben. Im Juni erschien die 6-Track-EP »Freedom«, im Dezember kommt das Album, das er bei uns im Gastfeld vorstellen wird. Der Name seiner neuen Band: Lion O. King & The Royal Wildcats.

https://lionoking.bandcamp.com
Die weiteren Konzertankündigungen findet ihr auf der Website latestpop.com.

Musik-Quiz
mit Live-Musik,
präsentiert von Hiroshige

jeden 3. Dienstag
im Monat:
20. September

Trivia-Quiz
veranstaltet von Hiroshige

jeden 4. Dienstag
im Monat:
23. August
27. September



Poetry Nights
nächster Termin: tba
Flashmop on stage
nächster Termin: tba
Du möchtest auftreten? Dann melde dich unter wiebkesaathoff.jimdo.com oder facebook.com/lesebuhne.huh
fotoausstellung
Unklarheiten
Fotografien von Bastian Kienitz
Ausstellung vom 08.08. bis 30.09.2016

Nachttraum Bastian KienitzBastian Kienitz, geboren 1975, studierte in Mainz und Würzburg Genetik und Neurobiologie und promovierte zum Doktor der Naturwissenschaften. Seit 2012 ist er als freiberuflicher Fotograf und Künstler tätig. Die Ausstellung bei uns im Gastfeld ist seine erste Einzelausstellung.

Die Bilder dieses Künstlers setzen oft auf Unschärfe, silhouettenhafte Formen und reduzierte Umrisse, eine tiefe Zerrissenheit zwischen dem Geschehen und der Fantasie, hervorgerufen durch die Schnelllebigkeit und den Wandel. Personen werden undeutlich bis kaum mehr wahrnehmbar, so dass als einziger Bezugspunkt eine Gestalt verbleibt, die sich in verschiedenen Umgebungen zu verflüchtigen droht.

Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Fotografie fand für den Künstler erstmals während seines Studiums statt. Hier war es vor allem die Bewegungslehre und die Makro- beziehungsweise Mikrofotografie, die ihm die Welt auf eine neue Art zeigte. bustourWar es in der Bewegungslehre vor allem das Arbeiten mit der Hochgeschwindigkeitskamera und dem Monitor, um die schnellen Bewegungen kleiner Lebewesen, speziell der Fruchtfliege, genauer zu analysieren, reichte das Bild der Mikrofotografie bis in die Welt des Unsichtbaren, der Zellstrukturen der Lebewesen und der Mikroorganismen. Heute verknüpft der Künstler seine Talente in den Bereichen der Biologie und der Fotografie mit denen der Lyrik und lässt Wort und Bildformen in zahlreichen Werken miteinander verschmelzen.

Seine fotografischen und lyrischen Anfänge suchte Kienitz dabei zunächst im Internet. Unter verschiedenen Pseudonymen öffnet er hier seit 2005 seine Werke einem breiten Publikum und publiziert seine Kunstwerke in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Die Farbpalette seiner Werke reicht von der reinen Naturfotografie bis zur Landschaftsfotografie und von der Architekturfotografie bis zur Reisefotografie.

Die Fotografien werden oftmals digital verfremdet, so dass die Realität der Momentaufnahme einen subjektiven Anstrich des Bastian KienitzKünstlers erhält. Wie in der Bilderserie dieser Ausstellung wirkt der Kern des Menschen zwischen äußerer und innerer Welt verschwommen und vage. Wer du bist, bleibt in diesem Ganzen unscheinbar zurück und verschmilzt entweder mit der Umgebung oder wirkt zerrissen übermannt. Zwischen der Digitalisierung und dem eigentlichen Menschsein versucht sich der Mensch als solcher wiederzufinden und wandelt sich entsprechend oder geht verloren. Die oft kubistisch reduzierten Verfremdungen erhalten durch die Wahl verschiedener Strukturen bizarre bis surreal und abstrakt wirkende Endresultate in farbenfroher Vielfalt.

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jeden 4. Montag im Monat
Das alte Tresenregal,
das auf dem Foto vom Eröffnungstag des Gastfelds, dem 16. Oktober 1911, zu sehen ist, galt lange Zeit als verlorengegangen. Fast sechs Jahrzehnte litt es in einem vollgestellten Kellerverschlag, bis es 2011 beim Entrümpeln entdeckt wurde. Man hatte es Anfang 1953 dorthin verbracht, als die Gaststätte dem Zeitgeschmack der 1950er Jahre entsprechend umgestaltet worden war. Mit finanziellen Mitteln des Landesamtes für Denkmalpflege und der Hauseigentümer wurde es aufwendig restauriert und befindet sich heute wieder an seinem angestammten Platz hinter dem Tresen, wo es in seinem alten Glanz erstrahlt.
historisches Bild von der Gaststätte Gastfeld

Gastfeld, das niederdeutsche Wort für Gerstenfeld,
war der Flurname der hiesigen Gegend, bevor sie ab 1875 bebaut wurde. Der Name gründete sich auf den Anbau von Gerste für die Bremer Brauereien. Noch heute wächst im Garten des Hauses vereinzelt wild die Gerste und würde sicherlich gerne zu Bier oder Whisky verarbeitet werden.
wir freuen uns auf sie
gerstenfeld